Gibt es Risiken bei der Umstellung?

Mit der Umstellung verändert sich in der Tat das Risikoprofil in der Altersversorgung. Bisher bestand ein Entgeltrisiko: Entwickelte sich das Gehalt am Ende der Laufbahn schlechter als erwartet, hatte das negative Auswirkungen auf Ihre gesamte Rente. Dieses Risiko gibt es in dieser Form nicht mehr.

Allerdings gibt es durch den Wechsel auf das neue System ein Kapitalmarktrisiko, das durch die Gestaltung der Umstellung jedoch deutlich begrenzt ist: Die Umstellung wird mit einer angenommenen Berolina-Rendite von 4,5 % im Jahr berechnet, wobei der sichere Garantiezins bereits 3,5 % beträgt. Das Risiko beschränkt sich also auf den Bonus von 1 % pro Jahr. Sind die Überschüsse höher, profitieren Sie natürlich voll. 

Der unwahrscheinliche Fall, dass die zukünftige Entwicklung deutlich von den getroffenen Annahmen abweicht, wird durch die Revisionsklausel abgefedert: In diesem Fall beraten Konzernbetriebsrat und Geschäftsleitung über eine mögliche Anpassung der künftigen Auffüll-Rente, die individuell berechnet wird. Denn das oberste Ziel ist und bleibt die wertgleiche Umstellung.