In 5 Schritten zur neuen Basisversorgung

Bei der Berechnung der Umstellung wird auf jedes Detail geachtet - damit sichergestellt wird, dass die Umstellung wertgleich erfolgt und alle Besonderheiten des alten Systems berücksichtigt werden. Die Berechnung erfolgt in fünf Schritten.

Schritt 1: Was hätten Sie in Ihrer bisherigen Versorgung erhalten?

Als erstes wird ermittelt, was Sie in Ihrer alten Versorgung - der UVO oder MAI - bei Renteneintritt erhalten hätten. Dazu wird anhand der Rentenformel die Rente ausgerechnet, die Sie mit Erreichen des regulären Rentenalters erhalten hätten. Nun hängt die Höhe dieser Rente vor allem von Ihrem Gehalt bei Rentenbeginn ab. Deshalb wird Ihr heutiges Gehalt auf das Rentenalter hochgerechnet. Dabei wird davon ausgegangen, dass Ihr Gehalt im Durchschnitt um 2,8 % pro Jahr steigt. 

Erreichbare Rente

 

Die so berechnete Rente ist der Vergleichswert für die Umstellung: die erreichbare Rente im bisherigen System.

Schritt 2: Was haben Sie in Ihrer bisherigen Versorgung bereits erreicht?

Jetzt wird ausgerechnet, welchen Anteil der erreichbaren Rente Sie zum Zeitpunkt der Umstellung bereits erreicht haben. Dazu wird Ihre bis zur Umstellung erreichte Dienstzeit und das aktuelle Gehalt zugrundegelegt. Diese Rente nennt man Basis-Rente. Genauer gesagt, entspricht die Basis-Rente der Versorgungshöhe, die Sie erhalten hätten, wenn Sie im Umstellungszeitpunkt das Unternehmen verlassen hätten.

Basis-Rente

 

Schritt 3: Was ist Ihre bereits erreichte Rente mit Beginn des Ruhestands wert?

In der Zeit zwischen der Umstellung und Beginn des Ruhestands wird Ihr Gehalt voraussichtlich weiter steigen - und das erhöht Ihren Rentenanspruch. Deshalb wird berechnet, welche Rentenhöhe Sie mit Ihrer bis zur Umstellung erreichten Dienstzeit und einem hochgerechneten Gehalt erreicht hätten. Wie im ersten Schritt wird von einer Gehaltssteigerung von 2,8 % pro Jahr ausgegangen. Somit errechnet sich ihre Basis-Rente (dynamisch).

Basis-Rente (dynamisch)

 

Als nächstes wird die statische erreichte Rente von der dynamischen erreichten Rente abgezogen. Das Ergebnis wird durch die Anzahl der Monate von der Umstellung bis zum Ruhestand geteilt. Das Ergebnis ist eine so genannte Dynamikscheibe, ein fester Euro-Betrag.

Dynamikscheiben


Zum Zeitpunkt der Umstellung starten Sie mit der Basis-Rente, dem Wert, den Sie tatsächlich schon erreicht haben. Jedes Jahr wird nun eine Dynamikscheibe dazugerechnet. So wird sichergestellt, dass die Gehaltsentwicklung bis zur Rente in der Umstellung berücksichtigt wird.

Schritt 4: Was werden Sie in der neuen Basisversorgung erreichen?

Die Basis-Rente bildet ab, was Sie in der Vergangenheit bereits erreicht haben. Jetzt geht es um die Zukunft: In diesem Schritt wird ausgerechnet, welche Rente Sie in der neuen Basisversorgung ab der Umstellung erreichen können. Dazu wird davon ausgegangen, dass Ihr Gehalt um 2,8 % pro Jahr steigt. Außerdem wird der Garantiezins der Berolina von 3,5 % eingerechnet und ein jährlicher Überschuss von 1 %.

Diese erreichbare Rente in der neuen Basisversorgung ist ein Vergleichswert für die Berechnung der Umstellung, die sogenannte UPS-Rente.

Schritt 5: Geht die Rechnung schon auf?

Und jetzt wird verglichen: Ergeben UPS-Rente plus Basis-Rente (mit allen Dynamikscheiben) bis zum Ruhestand den Wert der bisherigen Versorgung? Oder ist das Ergebnis sogar höher? Dann ist die Berechnung Ihrer Umstellung jetzt abgeschlossen - die Wertgleichheit ist hergestellt.

Alle Bestandteile

Sollten UPS-Rente plus Basis-Rente und Dynamikscheiben unter der bisherigen Versorgung liegen, wird eine Auffüll-Rente berechnet, die die Lücke ausgleicht. Die Auffüll-Rente basiert auf jährlichen Auffüllbeiträgen. Im Ruhestand erhalten Sie dann eine Rente aus bis zu vier Elementen: Die Basis-Rente zzgl. Dynamik-Scheiben aus der bisherigen Versorgung, die UPS-Rente aus der neuen Basisversorgung und die Auffüll-Rente.